Steuerberater Für Privatpersonen

Die Steuerhinterziehung ist ein vermehrtes Delikt in der Bundesrepublik. Falls man dabei erwischt wird, ist je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht,mit einer hohen Geld,- und/oder Freiheitsstrafen zu rechnen. Aus diesem Grund wird selbstverständlich versucht, das Schwarzgeld (Kapital, das gegen das Gesetz nicht versteuert wird) so gut wie es nur möglich ist zu verstecken. Eine passende Möglichkeit dafür sind im Ausland ansässige Bankkonten. Insbesondere Konten in der Schweiz verfügen über eine enorme Beliebtheit hinsichtlich des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Würde sich das hinterzogene Kapital auf deutschen Konten befinden, würde das Finanzamt irgendwann aufschnappen, dass sich vielmehr Geld auf dem Bankkonto befindet, als es in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Konten kontrollieren kann. Liegt das Geld allerdings auf einem schweizer Konto, fällt dem Fiskus die größere Geldsumme keineswegs so mühelos auf, weil sie hierbei keine Möglichkeit zur Analyse der Bankkonten haben. Obendrein ist das Bankgeheimnis der Schweiz sehr wichtig sowie gibt keinerlei Informationen ebenso wie Kundendaten weiter., Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als ausschließlich das Kontrollieren von Vermögen. Es geht gezielt darum, ob Vermögen zu Lebzeiten des Abzugebenen oder erst in dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll sowie welche steuerlichen Folgen hierdurch hervorgerufen werden. Es können z. B. bei größeren Kapitalverhältnissen bestimmte Vermögensteile innerhalb der Familie schon zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen den angegebenen Personen übermittelt sowie die entsprechenden Freibeträge genutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann an diesem Punkt diesbezüglich keineswegs mehr zum Thema werden. Wer seine Vermögensnachfolge im Falle des Todes anhand letztwilliger Verfügung, schriftlich oder notariell, regularien will, sollte Ahnung davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht keinesfalls unbedingt dem Zivilrecht folgt wie auch dass der staatliche Güterstand große Gestaltungsspielräume eröffnet., Der Prozess vor dem Finanzgericht ist keinesfalls kostenfrei. Genauer gesagt treten nach den Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes ein paar Kosten, welche sich an dem Streitwert messen. Mit dem 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz, welches zum 01.08.2013 erstellt worden ist, wurden zum einen sowohl der Mindeststreitwert als auch die Gerichtsgebühren auf 1500 Euro gesteigert, wodurch die Verfahrensgebühr 284 Euro umfässt. Mit Wirkung vom 16.07.2014 wurden diverse Paragraphen zu dem Gerichtskostengesetz geändert. Dies heißt, dass ebenso in Situationen wo Personen Kindergeld berufen advers der zwischenzeitlichen Praxis wieder ein Vorschuss anfällt. Die vorfällige Gebühr wird in der Regel nach dem tatsächlichen Streitwert erhoben, für den Fall, dass dieser sich bei Klageeingang unmittelbar wie auch eindeutig aus der Anklage ergibt. Ansonsten wird die Gebühr nach dem Mindeststreitwert anfällig., Tätigkeiten, durch die Geld erworben wird, das versteuert werden sollte, aber trotzdem keinesfalls versteuert wird, bezeichnet man „Schwarzarbeit“. Das dabei erworbene Geld wird alltagssprachlich als „Schwarzgeld“ betitelt. Diese Einnahmen werden häufig in der unternehmerischen oder freiberuflichen Tätigkeit erworben. Ebenso Vermögenswerte, deren Zinsen nicht versteuert werden, sind unter der Bezeichnung Schwarzgeld bekannt. Schwarzarbeit und der Besitz seitens Schwarzgeld ist eine schwere Straftat und kann sehr hohe Geld- wie auch Freiheitsstrafen hervorrufen. Unzählige Eigentümer seitens Schwarzgeld verfrachten ihr Geld aus dem Grund auf ausländischen Konten, insbesondere in der Schweiz, weil sie somit das Kapital in schweizer Banken verstecken können ebenso wie auf diese Art keinerlei Steuern an das deutsche Finanzamt abgteben müssen., Das Steuerstrafrecht beschäftigt sich mit Delikten gegen das Steuerrecht. Dies inkludiert gerade die Hinterziehung von Steuern. Für den Fall, dass ein Verstoß gegen das Steuerrecht herauskommt, drohen hohe Freiheits- sowie Bußgelder. Wie extrem die Strafe ist, hängt unter anderem von dem Grad des Verstoßes ab. Bei der Steuerhinterziehung bis 50.000€ kriegt man eine Geldstrafe. Ab 50.000 Euro muss man mit einem Freiheitsentzug, der ebenfalls auf Bewährung ausgesetzt werden kann sowie gegebenenfalls von einer weiteren Geldbuße ausgehen. Ab 100.000€ steht einem die selbe Strafart bevor, allerdings wäre die Geld- ebenso wie Freiheitsstrafen wesentlich höher. Bei einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000 Euro kommt es ebenfalls zu einem Freiheitsentzug, welcher jedoch in der Regel nicht auf Bewährung ausgesetzt wird. Ebenfalls an diesem Punkt kann ggf. eine zusätzliche Geldbuße hinzukommen. Außerdem müssen die hinterzogenen Steuern nachgezahlt werden. Nach 5 Jahren verjährt die Steuerhinterziehung, im Zuge der neuen gewerblichen Steuerhinterziehung verjährt jene erst nach zehn Jahren., In den letzten Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs sind Information von Bankgesellschaften über ihre Firmenkunden gespeichert gewesen. Meistens sind die CDs von ausländischen Konten gekommen und gaben zum Beispiel dem deutschen Finanzamt Kundendaten sowie Informationen zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs verfügen über einen enormen Preis, den die deutschen Ordnungshüter anstandslos aufkommen würden. Denn anhand der Daten haben sie eine Übersicht auf die Finanzen der Kunden und können auf diese Weise erfassen, welche Deutschen ihr Kapital auf im Ausland ansässigen Konten tarnen und angesichts dessen Steuern umgehen. Während die erste CD, welche 2006 von BND gekauft wurde und 4,6 Millionen Euro gekostet hat, kostet eine CD mittlerweile weniger als eine Million Euro. Dies liegt daran, dass das Verlangen nach den CDs nicht noch so hoch ist, wie vor einigen Jahren, da es in Deutschland immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung gibt., In dem Jahr 2002 ist es zu einem Fall zu dem Thema Steuerhinterziehung gekommen. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde in dem Fall zu zwei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt. Das Gericht verurteilte ihn abgesehen von zu einer Geldstrafe von 300.000€ und dazu musste Becker 200.000€ Geldbuße für die Bewährungsauflage an diverse soziale Einrichtungen abdrücken. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 zwar amtlich seinen Wohnsitz in dem Monaco, jedoch hatte er aber den Lebensmittelpunkt in München. Boris Becker wusste, dass er hierdurch in Deutschland komplett steuerpflichtig gewesen ist, dennoch hat er dem Finanzamt seine Wohnung in München verschwiegen.%KEYWORD-URL%