Steuerburo

In den letzten Jahren kam es zu einem Handel von Steuer-CDs. Auf den CDs waren Fakten von Bankgesellschaften über deren Kunden gespeichert. Meistens kamen die CDs von im Ausland ansässigen Bankkonten und gaben beispielsweise dem deutschen Finanzamt Kundendaten ebenso wie Informationen zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs haben einen äußerst hohen Preis, den die deutschen Behörden gern aufkommen würden. Denn mit den Daten besitzen sie eine Übersicht auf die Finanzen der Kunden und können somit registrieren, welche Deutschen ihr Vermögen auf ausländischen Bankkonten verstecken und angesichts dessen Steuern umgehen. Während die allererste CD, die im Jahre 2006 seitens Bundesnachrichtendienst erworben worden ist und 4,6 Millionen € gekostet hat, lag eine CD kostenmäßig mittlerweile weniger als eine Million €. Das liegt daran, dass die Nachfrage der CDs keinesfalls noch so hoch ist, wie noch vor ein paar Jahren, da es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Verstößen im Bereich Steuerrecht. Dies beinhaltet besonders die Steuerhinterziehung. Für den Fall, dass ein Verstoß gegen das Steuerrecht herauskommt, drohen hohe Freiheits- sowie Geldbußen. Wie extrem die Bestrafung ist, ist unter anderem abhängig von dem Grad des Verstoßes. Bei der Hinterziehung von Steuern bis 50.000 Euro bekommt man eine Geldstrafe. Ab 50.000 Euro sollte man mit einer Gefängnisstrafe, welche ebenso auf Bewährung ausgetragen werden mag sowie voraussichtlich von einer weiteren Geldstrafe ausgehen. Ab 100.000 Euro bekommt man die selbe Strafart wie bei ab 50.000 Euro, allerdings wäre die Geld,- und/oder Freiheitsstrafen um einiges schmerzhafter. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000 Euro kommt es auch zu einer Gefängnisstrafe, welche jedoch normalerweise nicht auf Bewährung ausgesetzt wird. Ebenfalls in diesem Fall kann gegebenenfalls eine zusätzliche Geldbuße hinzukommen. Außerdem sollen die vorenthaltenen Steuern beglichen werden. Nach fünf Jahren verjährt die Steuerhinterziehung, bei der aktuellen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verweht diese erst nach 10 Jahren., In der Bundesrepublik Deutschland muss man Steuern an das Finanzamt zahlen. Doch zahlreiche der Deutschen probieren diese Gebühren zu umgehen. Sie listen gewisse Verdienste keineswegs in der Steuererklärung für das Finanzamt auf und hinterziehen die Steuern. Sofern das Finanzamt das erfährt, drohen enorme Freiheits- ebenso wie Geldstrafen. Strafrechtlich gibt es dabei quasi keinen Unterschied, in wie weit man jemanden beispielsweise 150.000€ stiehlt oder ob man 150.000€ Steuern hinterzieht und sie angesichts dessen dem Finanzamt klaut. Da die normale Bevölkerung im Normalfall keineswegs viel oder sogar gar keine Kenntnis vom Steuerrecht und Steuerstrafrecht hat, stehen zu solchen Fällen Fachanwälte für Steuerrecht zur Verfügung. Sie finden die genaue Sachlage heraus und vertreten Angeklagte vor Finanzgericht wie auch vorm Finanzamt. Abgesehen davon helfen Steueranwälte die Klienten bei Selbstanzeigen oder stehen bei steuerrechtlichen sowie steuerstrafrechtlichen Fragen bei., Eine große Anzahl an Deutschen versuchen gewisse Profit zu verschleiern damit sie deren Steuern keinesfalls abgeben müssen. Steuern werden ebenfalls von zahlreichen Prominenten hinterzogen. So ebenfalls FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. 2013 kam heraus, dass er eine Steuerhinterziehung von 3,5 Millionen Euro begangen hat. Nachdem Hoeneß gewarnt worden war, dass das Magazin „stern“ Angaben bezüglich der Steuerhinterziehung verfüge, erstattete er Selbstanzeige, in der Hoffnung folglich eine niedrigere Bestrafung zu kriegen. Jedoch äußerte Hoeneß in dem Jahr 2014, dass er 18,5 Millionen Euro an Steuern umgangen ist. Mit der Zeit sind weitere Verdachte aufgekommen, dass Uli Hoeneß bereits 27,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben soll. März 2014 wird Hoeneß von dem Landgericht München in puncto Steuerhinterziehung für schuldig erklärt. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und sechs Monaten verurteilt., Das Verfahren vor dem Finanzgericht ist nicht gratis. Besser gesagt entstehen nach den Bestimmungen des Gerichtskostengesetzes einige Kosten, welche sich am Streitwert abmessen. Mit dem zum 01.08.2013 in Kraft getretenen 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz wurden zum einen sowohl die Gerichtsgebühren als auch der Mindeststreitwert auf 1500€ angehoben, so dass die Verfahrensgebühr 284€ beträgt. Mit Wirkung vom 16. Juli 2014 wurden diverse Paragraphen zu dem Gerichtskostengesetz verändert. Dies hat zur Folge, dass ebenfalls in Fällen wo Personen Kindergeld erhalten entgegen der zwischenzeitlichen Praxis wieder eine Vorauszahlung anfällig wird. Der anfällige Beitrag wird grundsätzlich nach dem tatsächlichen Streitwert ernannt, falls dieser sich bei Klageeingang unmittelbar wie auch unmissverständlich aus der Klageschrift ergibt. Ansonsten wird die vorfällige Gebühr nach dem Mindeststreitwert angefordert.%KEYWORD-URL%